Etappe 2: zwischen Helmscheid und Korbach
Streckenlänge: 9,4 km

Weit schweift der Blick über die „Korbacher Bucht“. Etwa bis zur Höhe der heutigen Korbacher Kirchtürme reichte vor 250 Mio. Jahren das Wasser des Zechsteinmeeres.
Der Auerochse, oder Ur, war der Urahn aller Hausrinder. Er ist bereits im 17. Jahrhundert ausgestorben. Heckrinder sind eine Rückzüchtung. Einige weiden auf den feuchten Wiesen der Kuhbachaue.
Am Schnittpunkt alter Handelswege gelegen, hat sich Korbach bereits im Mittelalter prächtig entwickelt. Im 14. Jahrhundert wurde die Kilianskirche aus Kalksteinen des Zechsteins erbaut. Der Heilige Kilian ist der Schutzpatron der Altstadt.
Korbacher Spalte und die bergbauliche Abteilung sind zwei überregional bedeutsame, geowissenschaftliche Ausstellungsthemen. Spannend ist das Diorama mit lebensgroßen Modellen der Lebewelt vor 250 Mio. Jahren.
Am Waldecker Berg sind Wagenspuren des Eisensteinweges erkennbar, die sich in den Kalkstein gegraben haben. Am Eisensteinhäuschen, einer Station zur Kontrolle der Erz fuhren, wurde das Material zum Weitertransport übergeben und frische Pferde wurden vorgespannt.
Kurzbeschreibung
Der langsame Abstieg in die „Korbacher Bucht“ erfolgt über befestigte Wege durch eine reiche Kulturlandschaft. Bunte Hecken und Wiesen säumen die Strecke bis in das Tal des Kuhbaches. Über Straßen geht es durch die Altstadt von Korbach zum Eisensteinhäuschen.

Besonderheiten
Helmscheider Höhe
NABU-Beweidungsprojekt
Der Auerochse, oder Ur, war der Urahn aller Hausrinder. Er ist bereits im 17. Jahrhundert ausgestorben. Heckrinder sind eine Rückzüchtung. Einige weiden auf den feuchten Wiesen der Kuhbachaue.
Altstadt von Korbach
Am Schnittpunkt alter Handelswege gelegen, hat sich Korbach bereits im Mittelalter prächtig entwickelt. Im 14. Jahrhundert wurde die Kilianskirche aus Kalksteinen des Zechsteins erbaut. Der Heilige Kilian ist der Schutzpatron der Altstadt.