Geopark Waldeck-Frankenberg

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Etappe 3: zwischen Korbach und Hof Lauterbach

Streckenlänge: 8,9 km

Kurzbeschreibung

Von Korbach führt ein befestigter Weg Richtung Meineringhausen. Am Abhang einer geologischen Verwerfung („Westheimer Abbruch“) kann zwischen einem unbefestigten, relativ steilen Abstieg oder einer weitgehend befestigten Strecke an der Hangkante entlang gewählt werden. Kurz vor Hof Lauterbach zweigt die Variante durch das Werbetal vom Eisensteinweg ab.

      


Besonderheiten

Korbacher Spalte

In der weltweit bedeutenden Fundstelle konnten fossile Knochen permischer Wirbeltiere nachgewiesen werden. Dabei ist auch der Procynosuchus („Korbacher Dackel“) aus der Gruppe der säugetierähnlichen Reptilien, zu denen die Urahnen aller heutigen Säugetiere gehörten.


Dalwigker Warte

Im Mittelalter konnte der Feind von den Warten frühzeitig entdeckt werden. Sie standen weit vor der eigentlichen Befestigung.Von der Dalwigker Warte schweift der Blick über die Waldecker Buntsandsteintafel – vor 250 Mio. Jahren Wüste.








Naturschutzgebiet „Hagenfeld“

Das „Hagenfeld“ ist einer der bedeutendsten Kalk-Quellsümpfe Hessens mit seltenen Tieren und Pflanzen.


Grenzstein

Der jahrhundertealte Stein markierte die Grenze zwischen Waldeck und Hessen-Darmstadt. Waldeck bestand als Fürstentum bis 1918.


Hof Lauterbach

Der Meiereibesitzer von Hof Lauterbauch hatte Waldeck für die Eisenstein-Fuhrwerke im 17. Jahrhundert ein Überfahrtsrecht durch seine Felder eingeräumt. Die 1786 auf dem historischen Hofgut gegründete Kornbrennerei ist die älteste Hessens. Die Produkte werden unter dem Namen „Lauterbacher Strumpf“ vermarktet.



Grenzgänger

(vor 250 Mio. Jahren)

Nur wenige Ur-Nadelbäume spenden in der Wüste am Rande des tropischen Zechsteinmeeres Schatten. Die Entwicklung vom Reptil zum Säuger nimmt gerade ihren Anfang. Der Procynosuchus entwickelt sich. Aus anderen fortschrittlichen, säugetierähnlichen Formen entwickeln sich schließlich die Säugetiere.