GeoStation Großer Gudensberg.kml normal #sn_Geopark Logo_copy1 highlight #sh_Geopark Logo_copy1 GeoStation Großer Gudensberg
© Foto: Dr. Marc Müllenhoff (http://www.geo-present.de)

Am Westhang des Großen Gudensbergs tritt lokal begrenzt der Kasseler Meeressand zu Tage. Nicht nur das Tonmineral Glaukonit, sondern v.a. auch zahlreiche kleine Schnecken und Muschelreste belegen, dass der Sand im Meer abgelagert wurde.

Der Kasseler Meeressand gibt Zeugnis über die letzte Phase der Meeresüberflutung im Gebiet der Hessischen Senke im Tertiär (Oligozän, vor ca. 25 Mio. Jahren). Bei Geowissenschaftlern ist er aufgrund seines Fossilreichtums weithin bekannt. Sogar die internationale Gliederung der Erdgeschichte bezeichnet das Zeitalter seiner Ablagerung als "Chattium", nach dem germanischen Volksstamm der Chatten, die den Raum des heutigen Nordhessen ehemals besiedelten.

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