Geopark Waldeck Frankenberg.kml normal #sn_Geopark_Logo_copy1 highlight #sh_Geopark_Logo_copy1 normal #sn_Geopark Logo_copy0 highlight #sh_Geopark Logo_copy0 Geopark Waldeck Frankenberg 1 Korbacher Spalte
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Die „Korbacher Spalte“ ist neben dem UNESCO-Weltnaturerbe „Grube Messel“ das bedeutendste paläontologische Bodendenkmal in Hessen und gilt als die zweitälteste fossilführende Spalte der Welt. Die Fossilien stammen aus dem Erdzeitalter des Oberen Perms. Sie geben Einblicke in das Leben am Rande des Zechsteinmeeres vor über 250 Mio. Jahren. Bedeutendste Funde sind Knochenbruchstücke säugetierähnlicher Reptilien wie z.B. Procynosuchus, der „Korbacher Dackel“. Diese stehen am Anfang der Evolutionsgeschichte unserer heutigen Säugetiere und bilden stammesgeschichtlich eine Brücke zwischen den ursprünglichen Reptilien und den im Erdmittelalter erstmalig auftretenden Säugetieren. Regelmäßige Führungen (von Mai bis Oktober): sonntags 10.15 Uhr und 11.15 Uhr Weitere Führungen (auch für Gruppen) auf Anfrage (Tel. 05631/ 53 232).
http://www.korbacher-spalte.de
www.korbach.de

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Bilstein-Klippen
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Bilstein-Klippen Am steilen Ostabhang des „Saurüssels“, hoch über der Straße von Bracht nach Schönstadt, überdeckt eine wuchtig vorspringende Felsformation eine Höhlung im Berg. Der Bilstein soll in vorgeschichtlicher Zeit Versammlungsort und Opferstätte gewesen sein. Die mächtigen Felsen bestehen aus Buntsandstein-Schichten, die durch Erosion freipräpariert wurden. Typische Schrägschichtungen mit dazwischen liegenden Wechseln von unterschiedlich strukturierten Schichten innerhalb der Sandsteinbänke geben Hinweise auf die ständig wechselnden Fließrichtungen des Wassers, in dem die Sandsteine ursprünglich abgelagert wurden. Die Bilstein-Klippen sind vom Wanderparkplatz ca. 1,5 km nördlich von Schönstadt über den „Bilsteinweg“ zu erreichen. Nach 500 m Wegstrecke erreichen Sie über einen nach rechts abgehenden Waldweg ein flaches Plateau, an dessen talwärtigem Ende die Felsen liegen.
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Großer Badenstein
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Großer Badenstein Der Große Badenstein ist eine geologische Besonderheit im Burgwald: Vor etwa 15 Mio. Jahren, im Erdzeitalter des Tertiärs, entstand hier durch vulkanische Tätigkeit ein kegelförmiger Basalt-Durchbruch durch die Buntsandstein-Platte des Burgwalds. Allerdings ist vom ursprünglichen Berg nur noch ein Krater mit einer Hülle aus Sandstein stehen geblieben: Durch bergbauliche Tätigkeit wurde der Basalt-Kern vollständig abgebaut. Der Große Badenstein liegt am Premium-Wanderweg „Extratour Franzosenwiesen“ und ist vom Weg aus gut ausgeschildert.
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Christenberg
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Der Christenberg ist ein beliebtes Ausflugsziel im Burgwald. Schon in vorchristlicher Zeit trug sein Gipfel einen keltischen Fürstensitz, im Mittelalter die fränkische Reichsfestung Kesterburg. Heute befinden sich auf dem auch landschaftlich bedeutenden Berg mit schöner Rundumsicht über die Höhen des Burgwalds die sehenswerte Martinskirche aus dem 11. Jahrhundert, eine Ausflugsgaststätte und ein Museum. Die „Extratour Christenberg“, ein 16 km langer Premium-Rundwanderweg mit Start und Ziel in Münchhausen (Sportplatz), nimmt Sie mit auf eine Wanderung in die Natur- und Kulturgeschichte dieser historisch bedeutsamen Region.
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Franzosenwiesen
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Das Naturschutzgebiet „Franzosenwiesen“ ist der größte zusammenhängende Moorkomplex im Burgwald und eines der wenigen Hochmoore in Hessen. Der Name ist historisch begründet: Im 18. Jahrhundert wurde das Ödland hugenottischen Glaubensflüchtlingen aus Frankreich zur Nutzung überlassen. Besondere Pflanzen und Tiere wie Glockenheide oder Arktische Smaragdlibelle zählen zu den ökologischen Kostbarkeiten des Gebietes, die Sie erwandern werden können: Die „Extratour Franzosenwiesen“ ist ein 20 km langer Premium-Rundwanderweg mit Start und Ziel an der Seegerteichhütte in Rosenthal. Infopulte an der Strecke informieren über naturkundliche und historische Besonderheiten.
http://www.region-burgwald.de
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Burg Mellnau
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Hoch über dem Wetschafttal, direkt an den westlichen Ausläufern des Buntsandsteinplateaus des Burgwalds, liegt das Dorf Mellnau. Vom Bergfried der gleichnamigen Burgruine aus dem 13. Jahrhundert bietet sich ein hervorragendes Panorama vom südlichen Burgwald bis hinüber ins Ederbergland und zu den Höhen des Sauerlands.
Die Burg Mellnau liegt direkt am Premium-Wanderweg „Extratour Christenberg“. Den Schlüssel zum Turm erhalten Sie in der Gaststätte “Mellnauer Hof“ nahe der Dorfkirche (Tel. 06423/ 542 690).
http://www.mellnau.de
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Stedefelsen nahe Allendorf/Eder
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Östlich der Stadt Battenberg hat die Eder ihren südlichen Talhang stark angeschnitten und versteilt. Ein besonders markanter Punkt ist der Stedefelsen bei Birkenbringhausen. Hier sind Gesteine aus der jüngeren Zechstein-Zeit aufgeschlossen. Der untere Teil des steilen Eder-Prallhangs wird von 5 bis 6 m feinen und ca. 1,5 m schräg geschichteten kiesigen Sandsteinen („Geismarer Schichten“) aufgebaut. Darüber folgen bis zur Geländeoberkante grobe Konglomerate mit typischer „Dachziegellagerung“ der Schotter. Es sind Schuttfächer-Ablagerungen von Flüssen am Ostrand des Rheinischen Schiefergebirges, die hier – landeinwärts der Küste des Zechsteinmeeres – anstelle der marinen Sedimente vorkommen.
Der Stedefelsen liegt direkt am Ederhöhenweg.
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Holzhäuser Klippen
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Das Naturdenkmal Holzhäuser Klippen liegt nördlich von Hatzfeld-Holzhausen am steilen Prallhang des Edertals. Die imposanten Felsen bestehen aus harten, devonischen Quarzitbänken (Sackpfeifen-Quarzit), die durch die Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges vor über 300 Mio. Jahren steilgestellt wurden („Sackpfeifen-Sattel“). Infolge ihrer Verwitterungsresistenz wurden sie zu markanten Felsmauern herauspräpariert. Die 674 m hohe Sackpfeife südlich von Hatzfeld (mit Aussichtsturm) verdankt ihre exponierte Lage ebenfalls diesen harten Gesteinen.
Die Klippen sind über den Ederhöhenweg (Hessischer Fernwanderweg 1) zu erreichen (Wegweiser!). Eine Schutzhütte mit herrlichem Ausblick über das Edertal lädt zum Verweilen ein.
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Ederschleife bei Dodenau (Aussichtspunkt)
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Zwischen Hatzfeld und Battenberg verläuft das Edertal in vielen engen Windungen durch das Ederbergland. Einen besonders beeindruckenden Blick auf diese Mäander hat man vom Gleitschirm-Startplatz am „Beerberg“ bei Battenberg. Sie stehen hier oberhalb des Prallhangs, der Außenkurve eines Mäanderbogens, welche vom Fluss besonders gut unterschnitten und versteilt werden konnte. Gegenüber liegt der flachere Gleithang. Die Talmäander sind das Ergebnis der Einschneidung der Eder in den harten Gesteinsuntergrund während des Eiszeitalters. Diese Eintiefung verlief in unterschiedlichen Etappen: Die Ebenheit im Inneren des gegenüberliegenden Mäanderbogens ist ein ehemaliger Talboden, der bei einer erneuten Einschneidungsphase oberhalb des nun engeren Tals erhalten blieb.
Der Aussichtspunkt liegt direkt am Ederhöhenweg (Hessischer Fernwanderweg 1)
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Kreisheimatmuseum Frankenberg
Foto: http://www.geo-present.de
Im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg befinden sich die Räumlichkeiten des Kreisheimatmuseums Frankenberg. Neben sakralen Ausstellungsstücken finden Sie hier auch Gegenstände des Landlebens und der bürgerlichen Kultur. Eine kleine geologisch-paläontologische Sammlung gewährt Einblicke in die regionale Geologie und Fossilfunde des Ederberglandes zwischen Hatzfeld im Westen und Frankenberg im Osten.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Freitag 10.00-12.00 Uhr
Mittwoch 15.00-17.00 Uhr
Sonntag 13.00-17.00 Uhr.
Gruppentermine nach Vereinbarung (Tel. 06451/ 743 672).
http://www.frankenberg-eder.de
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Grube „Bötzel“ in Frankenberg-Rodenbach
© Foto: Norbert Panek
Grube „Bötzel“ in Frankenberg-Rodenbach In der ehemaligen Ziegeleigrube sind über 250 Mio. Jahre alte Küstenablagerungen des Zechsteinmeeres aufgeschlossen. Der zugehörige Meeresvorstoß in die so genannte „Korbacher Bucht“ erreichte hier seine südlichste Ausdehnung. Meist finden sich feinkörnige Sedimente und Kalksteine einer flachen Lagune, in die immer wieder gelbbraune Sandsteine eingeschaltet sind („Stätteberg-Formation“). Diese wurden als Deltaschüttungen eines Flusses vom nahe gelegenen Festland eingetragen. Die damaligen Sedimentstrukturen (Schrägschichtungen, fossile Wellenrippel) sind noch heute gut zu erkennen. Zahlreiche Fossilien (Muscheln, Schnecken und häufig vorkommenden Reste von Nadelbäumen wie z.B. Ullmannia (- die "Frankenberger Kornähre") bieten einen einzigartigen Einblick in die Lebewelt der Lagune und die Vegetation im Hinterland der Küste.
Der Steinbruch ist geplanter Start- und Endpunkt der Wanderroute Zechsteinpfad. Man erreicht ihn über die Landstraße von Frankenberg nach Rengershausen. Die Einfahrt zum Grubengelände befindet sich am Abzweig nach Rodenbach (Kreisel).
http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Kellerburg
© Foto: http://www.geo-present.de
Auf dem Gipfel des Battenberger Burgbergs befindet sich die Ruine der mittelalterlichen Kellerburg. Vom restaurierten und mit einer Aussichtsplattform versehenen Bergfried, dem unbewohnten Hauptturm der Burg, haben Sie einen weiten Blick über das Edertal zwischen Battenberg und Frankenberg bis zu den bewaldeten Höhen von Burgwald und Kellerwald.
Der Turm ist im Winterhalbjahr zwischen November und März geschlossen. Einen Schlüssel erhalten Sie gegen Gebühr in der Battenberger Stadtverwaltung, im Schreib- und Leseeck in der Marburger Str. 19 und in den Gaststätten.
http://www.ederbergland-touristik.de
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Stadtmuseum Battenberg
© Foto: http://www.geo-present.de
Direkt am historischen Marktplatz der Stadt befindet sich das Stadtmuseum im 1992 restaurierten Alten Rathaus. Neben einer geologisch-bergbaulichen Sammlung finden sich Ausstellungen zur Jagdgeschichte der Hessisch-Darmstädtischen Grafen und zur Namensverwandtschaft zwischen Battenberg („Mountbatten“) und dem englischen Königshaus. Im Jahr 2008 wird zusätzlich eine umfangreiche bergbauhistorische Ausstellung eingerichtet. Schwerpunkte sind der Braunstein-Bergbau in Battenberg und Laisa (Grubenfeld „Nora“) sowie die Erdgeschichte und Geologie des Ederberglandes.
Öffnungszeiten:
Sonntags 14.00-17.00 Uhr (April-Dezember).
http://www.battenberg-eder.de
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Regionalmuseum Fritzlar
© Foto: http://www.regionalmuseum-fritzlar.de
Das in den im 16. Jahrhundert erbauten historischen Fachwerkhäusern Hochzeitshaus und Patrizierhaus untergebrachte Museum beherbergt neben verschiedenen Sammlungen eine kleine geologisch – mineralogische Abteilung. Den Grundstock für die Ausstellung bildet jedoch eine sehenswerte Sammelung zur Vor- und Frühgeschichte Fritzlars und seiner Umgebung. Über das Museum können Führungen zu dem aus dem 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. stammenden Steinkammergrab bei Fritzlar-Züschen gebucht werden. In der 3,5 m breiten und 20 m langen aus Sandsteinplatten aufgebauten megalithischen Grabanlage fanden sich Skelettreste von mindestens 27 Toten. Neben wenigen Grabbeigaben sind Verzierungen überliefert, die in die Steinwände geritzt wurden.
http://www.regionalmuseum-fritzlar.de
Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag und Sonntag 10 – 12 Uhr und15 – 17 Uhr;
Sonnabend 10 – 12 Uhr.
© http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Quellenmuseum Bad Wildungen
© Foto: http://www.bad-wildungen.de
Der Ruhm Bad Wildungens gründet sich auf die zahlreichen Heilquellen (insgesamt sind im Wildunger Raum weit über 20 Mineralquellen bekannt!). Das Quellenmuseum im Nordflügel der Bad Wildunger Wandelhalle im Kurpark an der Georg-Viktor-Quelle informiert Sie ausführlich über die Heilquellen, ihre Geschichte, die Anwendungen der Wässer und ihre Wirkungsweisen.
Auch die Auswirkungen der Heilwässer und des Kurbetriebs auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Badestadt im Spiegel der Jahrhunderte werden anschaulich präsentiert. Gleich nebenan im Quellendom werden die legendären, heilkräftigen Wässer ausgeschenkt.
http://www.bad-wildungen.de
Öffnungszeiten:
täglich 10 – 18 Uhr
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Lapidarium im Stadtteil Altwildungen
© Foto: http://www.bad-wildungen.de
Lapidarium im Stadtteil Altwildungen Im Gewölbe des die Stadt Bad Wildungen überragenden barocken Schlosses Friedrichstein befindet sich das Lapidarium. Die Ausstellung präsentiert Gesteine, Fossilien und Mineralien aus der Umgebung von Bad Wildungen.
Der Eingang des Lapidariums, der in den vor rund 250 Mio. Jahren am Rande des Zechsteinmeeres abgelagerten Dolomitstein gehauen wurde, befindet sich direkt am Parkplatz des Schlosses.
http://www.bad-wildungen.de
Tel. 0 56 21/ 9 65 67-41 (Kur- und Tourist-Information)
Öffnungszeiten:
jeden 1. Mittwoch im Monat
14.30 – 16.00 Uhr.
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Nationalpark-Informationszentrum Herzhausen
© Foto: http://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de
Nationalpark-Infozentrum Herzhausen Im Januar 2008 eröffnet das Besucher- und Informationszentrum des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Direkt an der Bundesstraße 252 zwischen Kirchlotheim und Herzhausen nahe des Edersees gelegen, entsteht mit diesem Zentrum das Herzstück der Bildungseinrichtungen im ersten Nationalpark Hessens. Eine außergewöhnliche Ausstellung mit interaktiven Elementen und beeindruckenden Multimedia-Installationen macht die Besucher mit der „Wildnis von morgen“ im Nationalpark vertraut. Das 4D-Sinnekino überrascht mit einem völlig neuen Seh-Erlebnis und macht neugierig, den Buchenwald-Nationalpark hautnah zu erleben. Die Besucher sind außerdem eingeladen, die regionale Küche des Nationalpark-Restaurants oder das hochwertige Angebot des Nationalpark-Shops zu entdecken. Das Zentrum bietet außerdem fachkundige Informationen zu Erkundungstouren im Nationalpark und seiner Region und stellt Gruppen auf Anfrage den Seminarraum zur Verfügung
Weitere kleine Informationszentren befinden sich in der „KellerwaldUhr“ im Feriendorf Frankenau sowie im „Fagutop“ am Wildpark Edersee bei Hemfurth.
http://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de
Öffnungszeiten:
von April bis Oktober täglich 9 – 18 Uhr;
von November bis März täglich 10 – 17 Uhr.
© http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Wüstegarten (Aussichtspunkt Kellerwaldturm)
© Foto: Norbert Panek
Der 675 m hohe Wüstegarten ist der höchste Berg des Kellerwalds und bildet zusammen mit den benachbarten Bergen Jeust, Hunsrück und Sauklippe den Bergkamm des „Hohen Kellers“. Dieser Bergzug besteht im Wesentlichen aus Quarzit, einem ca. 350 Mio. Jahre alten, nahezu reinen Quarzgestein, dessen Körner fest miteinander verbacken sind. Dieses sehr harte und gegen Verwitterung resistente Gestein ist der Grund für die Ausbildung des markanten Gebirgszugs.
Der 28 m hohe Wüstegartenturm bietet Ihnen einen grandiosen Rundblick weit über den Kellerwald hinaus. Am Fuß des Turms befindet sich eine Schutzhütte mit Informationstafeln über Flora, Fauna, Geschichte und Geologie. Auf dem Gipfelplateau sind des weiteren Überreste einer aus Quarzitbrocken aufgetürmten, vermutlich keltischen Ringwallanlage zu besichtigen, die belegt, dass der Berg bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war. Am Wüstegarten kreuzen sich der „Kellerwaldsteig“ und der Studentenpfad (X13), ein 252 km langer Wanderweg, der die Universitätsstädte Gießen, Marburg, Kassel und Göttingen verbindet.
Von einem Wanderparkplatz bei Haddenberg aus führt ein ca. 3 km langer Weg durch die Buchenwälder zum Gipfel des Wüstegartens. Entlang des Weges tritt der Kellerwaldquarzit an einigen Stellen, wie z. B. bei der Felsformation „Mausefalle“ und am ca. 16 m hohen „Exhelmerstein“, zu Tage. Auch von Wanderparkplätzen bei Densberg und Schönstein führen Wanderwege auf den Gipfel.
http://www.naturpark-kellerwald-edersee.de
http://www.kellerwaldsteig.de

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Elsebach-Pfad bei Schmittlotheim
© Foto: http://www.geotopics.com
Elsebach-Pfad bei Schmittlotheim Der Kellerwald ist bekannt für seine ausgedehnten Buchenwälder mit vielen naturnahen Bachläufen. Das Elsebachtal ist hierfür ein gutes Beispiel. Der hier beginnende Lehrpfad möchte Ihnen die Ökologie des Buchenwaldes und seine Lebensräume näher bringen. Hohlwege, knorrige Hutebäume und Heidereste am Wegesrand erinnern an alte Zeiten der kulturellen Nutzung des Kellerwaldes. Lernen Sie mit Ihren Kindern den ewigen Kreislauf vom Werden und Vergehen des Waldes kennen. Außerdem lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt am „Hagenstein“ nördlich des Ortes Schmittlotheim: Hier finden Sie an den steilen Felshängen der „Loreley des Edertals“ beeindruckende Blockhalden, die durch Frostverwitterung in der letzten Eiszeit entstanden sind.
Ausgangspunkt für Ihre Tour auf dem Elsebach-Pfad ist der Nationalpark-Infopunkt „Elsebach“ bei Schmittlotheim. Die Gesamtlänge des Pfades beträgt rund 5,5 km, für die Sie sich mindestens 2 - 3 Stunden Zeit nehmen sollten. Ein Faltblatt des Nationalparks Kellerwald-Edersee bietet Mitmach-Möglichkeiten für Groß und Klein.
http://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de
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Geologisches Profil an der „Koppe“ in Odershausen
© Foto: Norbert Panek
Am südlichen Hang der „Koppe“ bei Odershausen sind auf einer Länge von 500 m oberdevonische und unterkarbonische Gesteine des Kellerwalds aufgeschlossen, die vor rund 375 – 320 Mio. Jahren am Boden eines Meeres abgelagert wurden. Das Profil besteht aus verschiedenen Schiefergesteinen und darin eingeschaltetem Diabas (untermeerisch ausgeflossenes Vulkangestein). Die Abfolge wurde vor rund 300 Mio. Jahren während der Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges „geschiefert“. Die Besonderheit dieses Profils ist, dass die Gesteine hier nicht gefaltet wurden, wie es im übrigen Kellerwald geschah. Entlang von Störungen wurden ursprünglich nebeneinander liegende Gesteinspakete mehrfach übereinander geschoben.
Eine ansprechende Schautafel informiert Sie über die Gesteine, ihre Entstehung und ihre ungewöhnlichen Lagerungsverhältnisse. Parkmöglichkeiten gibt es am Wassertretbecken in Odershausen.
http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum in Borken
© Foto: http://www.braunkohle-bergbaumuseum.de
Inmitten der Bergbaufolgelandschaft des einst bedeutendsten hessischen Braunkohlereviers wird den Besuchern vermittelt, wie der Rohstoff Braunkohle über und unter Tage abgebaut und zur Erzeugung von elektrischer Energie genutzt wurde.
Bergbaumuseum und Besucherstollen informieren anschaulich über die Bergbaugeschichte und die Arbeitsbedingungen der Bergleute. Im Themenpark „Kohle & Energie“ werden große Maschinen aus Tagebau und Kraftwerk im Demonstrationsbetrieb vorgeführt. Darüber hinaus gibt es einen Spiel- und Experimentierbereich, der Kindern die Möglichkeit bietet, selbst als Bergmann oder Lokomotivführer aktiv zu werden.
Das Naturschutz-Informationszentrum „Borkener See“ gibt einen guten Überblick über die heutige Nutzung der Bergbaufolgelandschaft als Naturschutzgebiet sowie Freizeit- und Erholungslandschaft.
Der 32 km lange Braunkohle-Rundweg entführt Sie auf vier Teilstrecken in die Welt des Braunkohle-Bergbaus (Startpunkt ist das Borkener Braunkohle-Bergbaumuseum).
Tel.: 05682/ 808-271
http://www.braunkohle-bergbaumuseum.de
Internet für Kinder: www.kohlekids.de
Öffnungszeiten:
Bergbaumuseum und Besucherstollen ganzjährig
dienstags bis samstags von 14 – 17 Uhr, sonntags von 12 – 17 Uhr (in der kalten Jahreszeit von 14 – 17 Uhr) geöffnet.
Der Themenpark „Kohle & Energie“ und Naturschutzinformationszentrum „Borkener See“: 1. Sonntag vor Ostern bis 31. Oktober dienstags bis samstags von 14 – 17 Uhr, sonntags von 12 – 17 Uhr (14 – 17 Uhr in der kalten Jahreszeit).

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Edelsteinschleiferei Lange in Bergfreiheit
© Foto: Norbert Panek
Der Familienbetrieb verarbeitet neben heimischen Mineralien und Erzen wie z.B. Hämatit, Jaspis und „Kellerwald-Achat“ über 120 verschiedene Rohsteine aus aller Welt zu wunderschönen Schmuckgegenständen. In der Werkstatt können Sie den Edelsteinschleifern bei der Arbeit über die Schulter schauen und den Werdegang eines Rohlings zum edlen Schmuckstück direkt miterleben. Daneben erfahren Sie viel Wissenswertes über die Edelsteinverarbeitung.
http://www.edelsteinschleiferei-lange.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 - 12 Uhr und 13.30 – 17.30 Uhr
Samstag 9 – 12 Uhr.
Besichtigung der Schleiferei :
März bis Dezember:
Montag bis Freitag 15.00 - 17.00 Uhr;
Januar und Februar nur freitags von 15 - 17 Uhr.
© http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Historisches Bergamt Bergfreiheit
© Foto: http://www.geotopics.com
In einem der in Bergfreiheit erhaltenen historischen Bergmannshäuser befindet sich direkt im Ortszentrum ein kleines Museum, das Bergamt. Die Ausstellung in dem 1676 erbauten Gebäude zeigt Historisches aus Handwerk und Bergbau sowie eine sehenswerte Ausstellung der Gesteine und Minerale der Umgebung.
Öffnungszeiten: donnerstags 15 – 17 Uhr.
http://www.bergfreiheit.de
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Kulturhistorisch-ökologischer Lehrpfad Bergfreiheit
© Foto: http://www.geotopics.com
Das „Schneewittchendorf“ Bergfreiheit war ein ehemaliges Zentrum des Bergbaus und der Metallverarbeitung im Kellerwald. Beginnend am Besucherbergwerk „Bertsch“ informiert Sie der etwa 5 km lange „Kulturhistorisch-Ökologische Lehrpfad“ an 17 Stationen umfassend über Geologie, Bergbaugeschichte, Pflanzen- und Tierwelt sowie über die kulturelle Entwicklung Bergfreiheits. Erleben Sie die gefalteten Kieselschiefer der „Bergfreiheiter Welle“ und genießen Sie den Ausblick von einer Schutzhütte aus, die den Wanderer zum Rasten einlädt.
http://www.bergfreiheit.de
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Besucherbergwerk „Bertsch“ in Bergfreiheit
© Foto: http://www.geotopics.com
1552 wurde am Berg „Kleine Leuchte“ der Bergbau auf Kupfererze aufgenommen. Die Vererzungen befinden sich in einem vom Mitteldevon bis in das Unterkarbon reichenden Gesteinsprofil aus Schiefern und eingeschaltetem Diabas, die im benachbarten Steinbruch mit der imposanten „Bergfreiheiter Welle“ aufgeschlossen sind.
Im September 1561 verkündete der Graf von Waldeck die „Bergfreiheit“ als Rechtsgrundlage für den Bergbau und gründete damit indirekt die gleichnamige Bergmannssiedlung. Die Führungen in den original erhaltenen, vor 450 Jahren von Hand in den Berg getriebenen Stollen sind sehr eindrucksvoll. Die Entstehung der Kupfererze, die eng mit dem Bergbau verknüpfte Geschichte von Bergfreiheit, aber auch Geheimnisse um das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ werden spannend präsentiert.
Tel.: 0700/ 23749375
http://www.bergfreiheit.de
Öffnungszeiten:
6. April – 30. Oktober
Donnerstag bis Sonntag 14 – 16 Uhr.
Die letzte Führung beginnt jeweils um 15.30 Uhr.
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Goldwaschen an der Eder
© Foto: Norbert Panek
Goldwaschen ist heute, in unserer modernen und schnelllebigen Zeit, wohl eines der letzten Abenteuer. Tauchen sie im Geopark Waldeck-Frankenberg in die faszinierende Welt der Goldsucher ein!
An der Eder bietet „Goldwelten“ bei Mehlen die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener Goldsucher selbst mit der Waschpfanne aktiv zu werden und das gefundene Edelmetall als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Darüber hinaus werden die geologischen und historischen Zusammenhänge des Goldwaschens erläutert. Die Veranstaltungen finden in regelmäßigen Abständen statt oder können als Gruppenveranstaltungen gebucht werden. Der Naturpark Kellerwald-Edersee bietet von Affoldern aus regelmäßig geführte Gold-Wanderungen an.
http://www.goldwelten.de
http://www.naturpark-kellerwald-edersee.de
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Edersee-Atlantis
© Foto: Norbert Panek
Edersee-Atlantis Als der Edersee im Jahr 1914 geflutet wurde, mussten die drei Ortschaften Asel, Berich und Bringhausen mit ihren insgesamt etwa 900 Einwohnern umgesiedelt werden. Im Spätsommer und Herbst, wenn der Wasserspiegel des Sees für den Hochwasserschutz abgesenkt wird, tauchen an einigen Stellen die Relikte der versunkenen Dörfer wieder auf. Dann kann man zwischen Asel und Asel-Süd eine Ederbrücke besichtigen, die noch heute begehbar ist. Bei Bringhausen erscheinen der alte Friedhof und die Reste einer Brücke. In Alt-Berich sind ein Modell der Talsperre, die Grundmauern der ehemaligen Kirche sowie Reste der Bericher Hütte zu erkunden, die einer der Start- bzw. Endpunkte des Eisensteinweges ist.
Die trockengefallenen Schlammflächen des Seegrundes werden von seltenen Pflanzen besiedelt, die auf geführten „Wattwanderungen“ erkundet werden können. Die Uferbereiche des Edersees geben die unterkarbonischen Tonschiefer und Grauwacken des Kellerwaldes mit ihren filigranen Gebirgsfalten frei, in denen man mit etwas Glück und Geduld Fossilien aus der Unterkarbon-Zeit finden kann.
http://www.edersee.com
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Schloss Waldeck (Aussichtspunkt)
© Foto: http://www.geotopics.com
Die im 12. Jahrhundert erbaute Burganlage Schloss Waldeck war bis in das Jahr 1655 die Residenz der Grafen von Waldeck. Sie befindet sich auf einem steilen Felsen aus Kalksteinen, die vor ca. 250 Mio. Jahren im Oberperm abgelagert wurden, als das Zechsteinmeer an die Nordhänge des Kellerwaldgebirges brandete. Das etwa 200 m über dem Wasserspiegel des Edersees gelegene Schloss ist aus eben diesen Kalksteinen erbaut. Heute beherbergt es ein Museum, ein Hotel mit Restaurant und ein Café. Von der Besucherterrasse aus haben Sie einen wahrhaft fürstlichen Ausblick auf den Edersee, die Staumauer und in die Wälder des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Genießen Sie Landschaft in historischem Ambiente!
http://www.edersee.com
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Eiszeitliche Jagdstation Buhlen
Foto: http://www.geo-present.de
Bei Edertal-Buhlen gibt es eine bedeutende archäologische Fundstätte aus dem Eiszeitalter. Neandertaler lebten hier im Bereich eines Felsvorsprungs am Rande des heutigen Netzebaches. Die damals steppenartige Landschaft wurde von großen Säugetieren wie Mammut, Rentier, Riesenhirsch und Wollnashorn bevölkert. Bereits 1906 wurden erste Rentiergeweihe gefunden; seit 1965 wurden mehrfach Grabungen durchgeführt, die neben zahlreichen Knochen von erlegten Tieren viele eiszeitliche Werkzeuge aus Knochen und Stein wie Keilmesser, Faustkeile und Steinschaber zu Tage förderten, welche von den Neandertalern zur Jagd und zur Bearbeitung der Tierfelle hergestellt und benutzt wurden. Die „Jagdstation Buhlen“ zählt zu den ergiebigsten eiszeitlichen Fundstellen Mitteleuropas. Eine Informationstafel am nördlichen Ortseingang vermittelt das Leben in dieser Zeit auf anschauliche Weise. Einige Funde sind im Stadtmuseum von Bad Wildungen ausgestellt.
http://www.bad-wildungen.de
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Ederauen-Erlebnispfad
© Foto: Norbert Panek
Zwischen der Edertalsperre und Fritzlar informieren entlang des Ederauen-Radwegs auf einer Strecke von 20 km 19 Stationen über die geschützte Natur- und Kulturlandschaft der Ederauen. Das Freilandlabor und verschiedene andere Stationen bieten die Möglichkeit, selbstständig forschend aktiv zu werden. Abzweigend von dem Erlebnispfad finden sich weitere Lehrpfade, wie die „Via Adrana“ bei Bergheim, der Wesetal-Lehrweg bei Kleinern und der Mühlgrabenpfad in Fritzlar. Interessierte Besucher, Familien und Schulklassen können sich „Forscherrucksäcke“ mit Expeditionsunterlagen, Bestimmungstafeln, Lupe und Fernglas bei folgenden Stellen während der üblichen Öffnungszeiten ausleihen:
Touristinformation Gemeinde Edertal
Tel.: 05623/ 999820
Westfalen-Tankstelle in Edertal-Wellen
Tel: 05621/ 4336
http://www.ederauen-erlebnispfad.de
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Edertalsperre und Wasserkraftwerke
© Foto: http://www.geotopics.com
Die Edertalsperre wurde zwischen 1908 und 1914 zum Zweck der Regulierung der Wasserführung der Weser und des Mittellandkanals erbaut. In Steinbrüchen der Umgebung wurden dazu die unterkarbonischen Grauwacken abgebaut, aus denen das Bauwerk besteht.
Im Mai 1943 wurde die Staumauer durch eine Fliegerbombe zerstört. Dieses traurige Kapitel der Talsperrengeschichte wird in einer Ausstellung thematisiert.
Ein weiterer Nutzen der Talsperre ist die Gewinnung von Energie aus Wasserkraft. Heute betreibt die E.ON AG ein Kraftwerk direkt unterhalb der Staumauer und das Pumpspeicherwerk am Peterskopf. Das Informationszentrum bei Hemfurth informiert über beide Kraftwerke. Zu den Speicherbecken auf dem Peterskopf, von denen man einen grandiosen Blick in die Landschaft hat, führt eine Standseilbahn.
http://www.ausstellung-edersee.de
http://www.edersee.com
Öffnungszeiten des E.ON-Infozentrums:
Dienstag – Sonnabend 8 – 16 Uhr.
Standseilbahn: Dienstag - Sonntag 11 – 17 Uhr.
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Urwaldsteig Edersee
© Foto: Norbert Panek
Der 68 km lange Qualitätswanderweg führt entlang der Steilhänge um den Edersee herum. Über Stock und Stein bietet er auf verschlungenen Pfaden durch letzte echte Urwälder ein einzigartiges Naturerlebnis, so z. B. auf dem auch als „Knorreichenstieg“ bezeichneten Teilstück zwischen Asel und Scheid. Hier erwarten den Wanderer an der „Kahlen Hardt“ Trockenwälder mit über 1.000 Jahre alten knorrigen Eichen, die heute als Relikte der nacheiszeitlichen Eichenmischwald-Phase gedeutet werden können. Auf sechs Etappen kann die Wald- und Seenlandschaft des Edersees mit all ihren naturkundlichen, kulturhistorischen und technischen Highlights entdeckt werden. Der Urwaldsteig ist durchgängig gut markiert und bietet Einstiege in allen Ortschaften rund um den Edersee und an speziellen Urwaldsteig-Parkplätzen.
Der Wanderführer „Urwaldsteig Edersee“ ist im Buchhandel und bei der Edersee Touristic GmbH erhältlich (Tel. 05623/ 99980).
http://www.urwaldsteig-edersee.de
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Werbetal und Klosterruine
© Foto: http://www.geo-present.de
Das Werbetal zwischen Alraft und Nieder-Werbe bietet einen Einblick in die letzten 320 Mio. Jahre der Erdgeschichte. Den Untergrund bilden zwischen Nieder- und Ober-Werbe Grauwacken und Tonschiefer aus dem Unter-Karbon. Darüber liegen zwischen Ober-Werbe und Alraft Kalksteine aus dem Zechstein (Oberperm), die vor rund 250 Mio. Jahren an der Küste eines Meeres abgelagert wurden. Die Werbe, ein kleiner Nebenbach der Eder, hat sich in den letzten Jahrmillionen tief in die Landschaft eingeschnitten und imposante Felsen herausmodelliert. Auf einem dieser Felsen befindet sich bei Ober-Werbe eine der schönsten Klosterruinen des „Waldecker Landes“ aus dem 11. Jahrhundert. Eine Erläuterungstafel vor Ort sowie eine Infobox informieren über die Geschichte der Anlage. Nördlich der B 251 folgen schließlich bei Alraft Ablagerungen des Buntsandsteins aus der Unteren Trias (vor ca. 250 Mio. Jahren).
Daneben gibt es im idyllischen Wiesental der Werbe zahlreiche naturkundliche Besonderheiten zu entdecken. Einen Einstieg bieten die Infobroschüren „Geofoyer“ und „Eisensteinweg“, die im Geofoyer in Nieder-Werbe erhältlich sind.
http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
http://www.ober-werbe.de
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Geofoyer in Nieder-Werbe
© Foto: http://www.geo-present.de
Das Geofoyer, direkt neben der Kirche von Nieder-Werbe gelegen, ist eines der Eingangstore in den Geopark. Die multimediale Ausstellung präsentiert anschaulich die Erdgeschichte des Kellerwaldes und zeigt aus jedem Erdzeitalter exemplarische Gesteine. Eine interaktive Karte bietet Informationen zu vielen Attraktionen im gesamten Geopark. Am Geofoyer beginnt ein Dorfpfad, der zahlreiche Informationen über heimische Bausteine und deren Verarbeitung sowie die geologischen Gegebenheiten in Nieder-Werbe erläutert. Für eine Wanderung in das von imposanten Felsen gesäumte, idyllische Werbetal ist das Geofoyer ein hervorragender Ausgangspunkt.
Das Geofoyer ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Hollenkammer“ bei Lütersheim
© Foto: http://www.geotopics.com
Nördlich von Lütersheim hat ein Nebenbach der Watter den „Tenten-Berg“ angeschnitten. An seinen südlichen Abhängen wurden im Mittleren Buntsandstein imposante Felsgebilde freigelegt. Der Sage nach haben in den deutlich erkennbaren Höhlungen und Nischen die „Hollen“, kleine Wichtelmännchen, gehaust. Das Felsgestein ist teilweise schräg geschichtet und deutet darauf hin, dass es aus Flussablagerungen entstanden ist. Zu erreichen ist der Felskomplex vom Sportplatz Lütersheim aus über den Wanderweg V8.
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Kugelsburg
© Foto: Norbert Panek
Am östlichen Stadtrand von Volkmarsen befindet sich auf dem „Kugelsberg“ das Wahrzeichen der Stadt, die Kugelsburg. Diese wurde dort um das Jahr 1200 auf dem aus Kalk-, Dolomit- und Mergelsteinen aus der Muschelkalk-Zeit bestehenden Berg erbaut. Bis zu ihrer Zerstörung 1758 im Siebenjährigen Krieg wechselte die Burg häufig den Besitzer und trotzte vor allem im 16. und 17. Jahrhundert zahlreichen Belagerungen. Südwestlich der Burgruine ragt eine steil verkippte Felsklippe aus Trochitenkalk, der „Scharfe Stein“, aus dem Berghang heraus. Er zeigt eine Störungszone des „Volkmarser Grabens“ an, der die tektonische Grenze zwischen dem Rheinischen Schiefergebirge im Westen und der Hessischen Senke im Osten markiert. Heute bietet Ihnen der Blick vom Rundturm der Burgruine eine wunderschöne Aussicht über das nördliche Waldecker Land. Der begehbare Hexenkeller führt Sie in die Zeit des Mittelalters zurück, die Gaststätte lädt zum Verweilen ein. An den Abhängen des Burgberges finden sich Relikte eines seltenen Eichen-Elsbeerenwaldes.
http://www.volkmarsen.de
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Kriechstollen Ralekesberg
© Foto: Norbert Panek
Nördlich von Volkmarsen sind im „Volkmarser Graben“ Gesteine aus dem Untersten Jura (Lias) aufgeschlossen. Am Ralekesberg befindet sich in den Kalksandsteinen, Mergeln und Tonsteinen dieser erdgeschichtlichen Epoche ein Eisenerzstollen. Da man vermutete, dass hier schon in früherer Zeit Eisen gewonnen wurde, grub man um 1870 zwei Versuchsstollen. An dem heute noch sichtbaren Stollenmundloch am Nordhang des Ralekesbergs westlich der Straße nach Welda informiert Sie eine Schautafel über die Geschichte dieser Stollen. An der Böschung und im Abraum vor dem Stolleneingang findet man Schalenreste der mit den Austern verwandten Muschel Gryphaea arcuata.
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Naturschutzgebiet „Glockengrund"
© Foto: Norbert Panek
Westlich des Marsberger Ortsteils Udorf befindet sich das Naturschutzgebiet „Glockengrund“. Den Untergrund bilden Kalk- und Dolomitgesteine aus dem Zechstein, die im Oberperm (vor ca. 250 Mio. Jahren) am Rande des Zechsteinmeeres entstanden sind. Ein 2 km langer Rundweg informiert Sie an 10 Stationen über den dortigen Kalkmagerrasen und seine seltene Flora aus Blütenpflanzen, die im Sommer einen dichten Blütenteppich bilden, der für viele Insekten und Wildtiere ein idealer Lebensraum ist. Der Rundweg ist von Udorf aus zu erwandern. Pflücken Sie bitte keine Blumen ab, bleiben Sie auf dem Weg und nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, damit wildlebende Tiere nicht gestört werden!
Über die Wanderroute informiert ein Faltblatt.
Biologische Station Hochsauerland
Telefon: 02992/ 8200 oder 3388
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Muschelkalkgebiet „Quast“ (Aussichtsplattform)
© Foto: Norbert Panek
Bei Diemelstadt bildet der Obere Muschelkalk (Mittlere Trias-Zeit; vor rund 240 Mio. Jahren) eine Schichtstufe. Das Gestein ist reich an fossilen Ammonshörnern (Ceratiten) und Seelilienstielgliedern (Trochiten), denen es den Namen „Trochitenkalk“ verdankt. Der „Quast“ ist auf Grund seiner typischen, kalkliebenden Vegetation mit mehreren Orchideenarten, Seidelbast, Enzian und Türkenbund europäisches Fauna-Flora-Habitat-Gebiet. Ähnliche Vegetation findet man im benachbarten Naturschutzgebiet „Scheid“ südlich von Volkmarsen, wo bedeutende Bestände des Dreizähnigen Knabenkrautes wachsen. Auf dem 397 m hohen „Quast“-Gipfel befindet sich eine Aussichtsplattform, die Ihnen einen herrlichen Ausblick in die Landschaft ermöglicht. Bei guter Fernsicht können Sie sogar bis zum Brocken im Harz sehen. Zu erreichen ist der „Quast“ über einen Fahrweg, der zwischen Rhoden und Wethen direkt nördlich der Brücke über die Autobahn (A 44) nach Nordwesten abzweigt. - Nach einigen hundert Metern besteht eine Parkmöglichkeit, von dort kommt man nach kurzem Fußmarsch zum Gipfel.
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Wasserkunst Landau
© Foto: http://www.geo-present.de
Die Wasserkunst in Landau, ein technisches Meisterwerk, befindet sich am Ortsausgang in Richtung Volkhardinghausen. Sie hatte seit ihrem Bau im Jahre 1535 die Aufgabe, die Burg Landau und die Stadt mit all ihren Bewohnern und dem Vieh mit Wasser zu versorgen. Durch Holzrohre wurde Quellwasser aus dem Tal der Watter mit einer Pumpe, die durch Wasserkraft angetrieben wurde, 65 m hoch in die Bergstadt befördert. Dort floss es in einen „Kump“ (Brunnenschacht), aus dem es entnommen werden konnte. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Anlage permanent weiterentwickelt; neue Techniken wie ein Hochbehälter und moderne Diesel- bzw. später elektrisch betriebene Pumpen wurden zur Unterstützung der Wasserkraft eingesetzt, so dass die Wasserversorgung Landaus bis in das Jahr 1981 sichergestellt werden konnte.
Noch heute speist die Wasserkunst den Kump auf dem Marktplatz.
Die Wasserkunst ist von Mai bis Oktober jeden Sonntag von 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. Führungen (auch außerhalb der Öffnungszeiten) durch die noch immer voll funktionsfähige Trinkwasserförderanlage sind nach vorheriger Absprache unter der Telefonnummer 05691/ 4961 möglich.
http://www.wasserkunst-landau.de
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Regionalmuseum Wolfhager Land
© Foto: http://www.geotopics.com
Das aus mehreren Gebäuden bestehende Museum beherbergt in der Zehntscheune die Abteilung „Geologie und Geomorphologie“, in der die Gesteine zwischen Habichtswald und Waldecker Bergland in ihren erdgeschichtlichen Zusammenhängen sehr anschaulich präsentiert werden. Das Augenmerk ist speziell auf Saurierfährten gelegt, die in Nordhessen in verschiedenen Buntsandsteinbrüchen gefunden wurden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vulkanismus, der Hessen in der Erdneuzeit, vor ca. 19 Mio. Jahren, in eine Vulkanlandschaft verwandelte. Von der Zehntscheune aus führt ein geologischer Zeitweg, der die Erdgeschichte der letzten 600 Mio. Jahre maßstabgerecht abbildet, zum benachbarten Renthof. Daneben beherbergt das Museum viele weitere, ansprechende Ausstellungen zur Regionalgeschichte.
http://www.regionalmuseum-wolfhager-land.de
Tel. 05692/ 992431
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 10 - 13 und 14 - 17 Uhr;
Sonnabend und Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr.
Das Museum ist im Januar nur auf Anfrage geöffnet.
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Sauerbrunnen Volkmarsen
© Foto: Norbert Panek
Es wird vermutet, dass das wohlschmeckende Quellwasser bereits in der Steinzeit von Menschen getrunken wurde. Belegt ist seine Nutzung seit etwa 200 Jahren. Seit 1964 ist der Sauerbrunnen als Heilquelle staatlich anerkannt. Das Wasser ist wohltuend bei Erkrankungen der Harnwege, einigen Nierenerkrankungen, Magenkatarrhen und Stoffwechselstörungen, es ist aber auch ein sehr gutes Trinkwasser (- bekannt unter der Marke „Waldecker“). In Gesteinen des Mittleren Buntsandsteins (vor rund 245 Mio. Jahren) steigt aus der Tiefe an einer Störungszone Kohlensäure auf, die mit dem oberflächennahen Wasser das Mineralwasser bildet. Diese Kohlensäure begründet den Namen des „Sauerbrunnens“, der das Wasser aus einer Tiefe von 35 m befördert. In Volkmarsen befindet sich direkt an der Straße nach Ehringen in der Freizeitanlage am „Sauerbrunnen“ ein schöner Trinkpavillon, in dem Besucher das köstliche Nass probieren können. Im Untergeschoss kann das Wasser gegen einen kleinen Obolus in mitgebrachte Flaschen abgefüllt und für den eigenen Verzehr mit nach Hause genommen werden.
Öffnungszeiten:
Täglich (auch Samstag u. Sonntag)
von 9 – 18 Uhr (April – September) bzw. von 10 – 17 Uhr (Oktober - März).
http://www.volkmarsen.de
http://www.kvv-volkmarsen.de
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Klippen bei Benkhausen
© Foto: Norbert Panek
An der Straße Benkhausen – Flechtdorf liegt eine sehenswerte, als Naturdenkmal geschützte Felsklippe aus unterkarbonischen Tonschiefern. Direkt am Ortsausgang von Benkhausen führt ein schmaler Stieg (Hinweistafel!) durch naturnahe Eichenwälder auf den höchsten Punkt der Klippe, von der man einen herrlichen Ausblick auf den Ort und ins Rhenetal genießen kann. In einem Steinbruch südlich des Dorfes am Freuden-Berg (an der Bushaltestelle im Ort dem Hinweis „Grillhütte“ folgen!) sind Kieselkalke und schwarze Kieselschiefer des Unterkarbons aufgeschlossen, die größtenteils aus winzigen, kieselsäurehaltigen Skelettresten von Radiolarien (Strahlentierchen) bestehen. Dunkle, schwefelhaltige Tonschiefer (Alaunschiefer) enthalten Abdrücke der Poseidonmuschel (Posidonia becheri), die man am Ostrand des Steinbruches in einer Halde finden kann. www.benkhausen.de
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Besucherbergwerk „Kilianstollen“ in Marsberg
© Foto: http://www.kilianstollen.de/
In der Umgebung von Marsberg befinden sich in Kieselschiefern aus dem Unter-Karbon (vor ca. 350 Mio. Jahren) und Teilen der darüber liegenden Kalksteine aus dem Zechstein (vor ca. 250 Mio. Jahren) Kupfervererzungen. Das seit 1984 bestehende Besucherbergwerk „Kilianstollen“ erinnert an die tausend Jahre alte Tradition des Kupferbergbaues im Raum Marsberg. Die Kupfergewinnung endete 1945. Aus der Lagerstätte wurden im Laufe der Zeit ca. 3 Millionen Tonnen Kupfererz gewonnen und zum größten Teil direkt in Marsberg verarbeitet. Außer altem „Gezähe“ und interessanten Exponaten beeindrucken Mineralien mit ihrer Farbenpracht. Die Führung vermittelt dem Besucher informativ und eindrucksvoll das frühere Geschehen unter Tage und die damaligen Arbeitsbedingungen der Bergleute. Eine Besonderheit des Bergwerks sind die Führungen mit der noch in Betrieb befindlichen Grubenbahn.
Tel. 02992/ 6021
www.kilianstollen.de
Öffnungszeiten: April – Oktober
samstags 14 Uhr große Führung (mit Grubenbahn),
sonn- und feiertags 14.30 Uhr (kleine Führung).
Zusätzliche Führungen in den Ferienzeiten: Mittwochs 14 Uhr. Ganzjährig Gruppenführungen nach Voranmeldung möglich Dauer der Führungen: 1, 1½ oder 2 ½ Std.
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Steinbruch am „Henkböhl“ bei Usseln
© Foto: http://www.geotopics.com/
In dem ehemaligen Gemeindesteinbruch nahe des Gasthauses „Büller Höhe“ werden auf zwei Informationstafeln Geologie und Geschichte des Steinbruchs und seiner näheren Umgebung anschaulich dargestellt. Die Gesteine und ihr Fossilinhalt geben Auskunft über das Leben in der Devonzeit (vor ca. 370 Mio. Jahren). In dem am Boden eines Meeres entstandenen Gestein, dem Adorf-Bänderschiefer, sind Ostrakoden (Muschelkrebse) und Trilobiten (Dreilappkrebse) erhalten. Für Geowissenschaftler ist der Steinbruch besonders interessant, da er die Gesteine des Kellwasser-Horizontes zeigt, die ein weltweites Aussterbeereignis während des Oberdevons dokumentieren. Diesem fielen zahlreiche Tier und Pflanzengattungen zum Opfer. - Zufahrt über die Straße Usseln-Düdinghausen und einen asphaltierten Feldweg bis zum Gasthaus oberhalb der Skilift-Anlage.
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Stadtmuseum Brilon
© Foto: Stadtmuseum Brilon
Eine Hauptattraktion des Museums ist die Dinosaurier-Fundstelle Nehden. Diese enthält versteinerte Knochen und Zähne der Dinosaurier-Gattung Iguanodon, die vor etwa 120 Mio. Jahren im Kreide-Zeitalter lebte. Darüber hinaus werden Erdgeschichte und Geologie des Raumes Brilon ansprechend präsentiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt seit dem Mittelalter mit Ausstellungen zu Bergbau, Montanindustrie, Glockengießerhandwerk und Wald-Nutzung, z. B. durch die Köhlerei.
Tel: 02961/794-450 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15.00 - 17.00 Uhr; Donnerstag bis Sonntag von 10.00 - 12.00 Uhr Montags und an Feiertagen geschlossen.

http://www.museumslandschaft-hsk.de; www.brilon.de
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Steinbruch Medebach-Küstelberg
© Foto: http://www.geo-present.de/
Im Steinbruch „Wagenschmier“ bei Küstelberg sind Bänderschutte aufgeschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Lockergestein aus schwach verlehmten Schieferbruchstücken. Diese wurden in der letzten Eiszeit vor rund 1 Mio. Jahren von der höher gelegenen Region hinter dem heutigen Steinbruch als so genannte „Fließerden“ talwärts transportiert. Das ging nur, wenn der gefrorene Boden im Sommer auftaute und als wassergesättigte Schlammschicht mitsamt der Schieferbruchstücke hangabwärts glitt. Durch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten bildete sich die typische Bänderung. Der Steinbruch ist eine Geostation an der Route des Rothaarsteiges.
http://www.rothaarsteig.de
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Steinbruch Hallenberg-Hesborn
© Foto: http://www.geo-present.de/
Der ehemalige Gemeindesteinbruch zeigt in imposanter Weise den inneren Bau des Rheinischen Schiefergebirges. Ursprünglich in einem tiefen Meeresbecken abgelagerte Kieselkalke aus dem Unterkarbon (vor ca. 320 Mio. Jahren) mit eingeschalteten dünnen Tonlagen aus vulkanischer Asche wurden durch den Druck der variszischen Gebirgsbildung im Oberkarbon eingeengt und gefaltet. Eine Infotafel erläutert anschaulich die gebirgsbildenden Vorgänge. Die harten, bankigen Kieselkalke wurden als Bruchsteine für den Hausbau verwendet. Noch heute stehen in Hesborn und den Nachbarorten viele ältere Häuser, deren Fundamente aus diesem Kalkstein gebaut wurden.
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Steinbruch Medebach-Düdinghausen
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Steinbruch Medebach-Düdinghausen Der Borghagen-Steinbruch liegt am nördlichen Ortsausgang von Düdinghausen direkt neben der Straße nach Usseln. Aufgeschlossen sind hier Kieselschiefer, kieselige Tonschiefer und Kalksteine des Unterkarbons, die vor etwa 320 Mio. Jahren am Grund eines Meeres abgelagert und anschließend in der variszischen Gebirgsbildung verfaltet und übereinander geschoben wurden. Ein besonderer Leithorizont für die europaweite, zeitliche Gliederung des Unterkarbons sind die so genannten „Crenistria-Kalke“ (benannt nach dem Fossil Goniatites crenistria, einem frühen Verwandten der Ammoniten). Vor Ort werden die Entstehung der Gesteinsschichten und die einstige Lebewelt erläutert.
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Schwerspatmuseum in Medebach-Dreislar
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Im Medebacher Ortsteil Dreislar wurde bis in jüngste Vergangenheit Baryt (Schwerspat) abgebaut. Die Lagerstätte liegt in rund 350 Mio. Jahre alten unterkarbonischen Grauwacken und Tonschiefern des Rheinischen Schiefergebirges. Die Baryt-Mineralisation selbst ist jedoch bedeutend jünger: Während der Auffaltung der Alpen im Tertiär (65-1,7 Mio. Jahre vor heute) wurde das alte Schiefergebirge durch Dehnungs- und Zerrungsklüfte zerlegt, in denen heiße Lösungen aufstiegen, aus denen der Baryt mineralisierte. Das Schwerspatmuseum befindet sich derzeit im Aufbau und wird im Sommer 2008 eröffnet. Es liegt direkt neben der Kirche von Dreislar.
www.schwerspatmuseum.de
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Zechsteinpfad GeoPfad Korbach
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Immer entlang der ehemaligen Küste des Zechsteinmeeres verbindet dieser rund 30 km lange Themenpfad die „Korbacher Spalte“ mit dem Steinbruch Bötzel in Frankenberg-Rodenbach. Beide Fundstellen zählen zu den bedeutendsten Zechstein-Aufschlüssen Europas und liefern mit ihren Pflanzen- und Tierfossilien ein genaues Bild von den Lebensverhältnissen vor 250 Mio. Jahren. Der Weg besteht aus einer (derzeit noch geplanten) Hauptroute und mehreren lokalen Rundwegen. Der erste, bereits bestehende Rundweg verbindet die „Korbacher Spalte“ mit „Goldspur“ und Besucherbergwerk auf dem Eisenberg bei Goldhausen.
Begleitbroschüre erhältlich im Bürgerbüro der Stadt Korbach (Tel. 05631/ 53 232).
http://www.korbach.de
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Eisensteinweg GeoStation Korbach
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Eisensteinweg
Der 40 km lange Eisensteinweg ist ein landschaftsgeschichtlicher und bergbauhistorischer Themenpfad. Er verbindet die ehemaligen Eisenerzgruben in Diemelsee-Adorf mit der Bericher Hütte auf dem Grund des heutigen Edersees. Ab dem 17. Jahrhundert wurden täglich bis zu 10 Wagenfuhren (jede ca. 1,2 Tonnen schwer) auf den Weg geschickt. Am Waldecker Berg bei Korbach haben sich die schmalen Eisenräder der Fuhrwerke tief in den Kalkfelsen eingeschnitten. Hier befand sich eine Zollstation (Eisensteinhäuschen). Unternehmen Sie in herrlicher Landschaft eine Zeitreise auf den Spuren der Erzfuhrwerke – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ganz nach altem Brauch mit einer Pferdekutsche. Begleitbroschüre erhältlich beim Landkreis Waldeck-Frankenberg: -Projektbüro Geopark (Tel. 05631/ 566 132) -Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH (Tel. 05631/ 954357).
http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Eisenberg
© Foto: http://www.korbach.de/
Georg-Viktor-Aussichtsturm und Burgruine Eisenberg
Auf dem Gipfel des 562 m hohen Eisenbergs bei Korbach-Goldhausen befindet sich der Georg-Viktor-Turm. Von seiner Aussichtplattform in 22,5 m Höhe haben Sie einen herrlichen Rundblick von den Gipfelregionen des Sauerlandes bis hinüber zu den Vulkanbergen des Habichtswaldes bei Kassel. Neben dem Turm steht die Ruine der im 13. Jahrhundert erbauten Burg Eisenberg, dem Stammsitz der Eisenberger Linie des Waldecker Grafenhauses. Eine Informationstafel mit Rekonstruktionszeichnungen vermittelt einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner. Öffnungszeiten Aussichtsturm: Von April bis Oktober täglich 9.00-18.00 Uhr. www.goldhausen.de
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Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach
© Foto: http://www.geo-present.de/
Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach
Nicht nur architektonisch zählt das preisgekrönte Museum zu einem der spannendsten Kapitel der hessischen Museumslandschaft. Eine umfangreiche geowissenschaftliche Ausstellung in den mittelalterlichen Kellergewölben informiert über die erdgeschichtlichen Besonderheiten im Geopark. Originalfunde aus der „Korbacher Spalte“, die in einer eigenen Abteilung präsentiert werden, sowie ein multimedial illustriertes Diorama mit lebensgroßen Rekonstruktionen der über 250 Mio. Jahre alten Reptilien erlaubt Einblicke in die Lebenswelt der Vorfahren der späteren Saurier und Säugetiere. Schwerpunkt der Bergbauabteilung ist neben dem regionalen Eisenerz- und Kupferbergbau das Gold aus dem Korbacher Eisenberg.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11.00 Uhr - 16.30 Uhr;
für Schulklassen und Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten
(Tel. 05631/ 53 289).
http://www.museum-korbach.de
http://www.korbach.de

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Goldbergwerk Eisenberg
© Foto: http://www.korbach.de
Besucherbergwerk „Historischer Goldbergbau“ und „Goldspur Eisenberg“
Im Eisenberg bei Korbach-Goldhausen schlummert die reichste Goldlagerstätte Deutschlands. Schon im 11. Jahrhundert wusch man an seinen Hängen nach dem begehrten Edelmetall, spätestens im 14. Jahrhundert begann der Abbau unter Tage. Dessen Blütezeit lag im 15. und 16. Jahrhundert. Die Gesamtstrecke der Bergwerksstollen betrug mehr als 10 km. Die Menge des gewonnenen Goldes wird auf etwa 1,2 Tonnen geschätzt. Heute können Sie auf den Spuren der Bergleute wandeln. Die „Goldspur Eisenberg“ nimmt Sie auf zwei Rundwegen mit in die Welt des Goldes. Das Besucherbergwerk „Unterer Tiefen-Tal-Stollen“ erlaubt spannende Einblicke in die Untertagewelt des 15. und 16. Jahrhunderts.
Regelmäßige Führungen (von Mai bis Oktober):
Wöchentlich samstags/sonntags nach rechtzeitiger Anmeldung (14 Tage vorher); für Gruppen bis 12 Personen nach Anmeldung freie Terminwahl
(Tel. 05631/ 53 232).
http://www.goldspur-eisenberg.de
http://www.korbach.de
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Besucherbergwerk Burgbergstollen in Battenberg
© Foto: http:// www.geotopics.com
Bereits vor vielen Jahrhunderten wurde in und um Battenberg Bergbau auf verschiedene Erze betrieben. Besonders vom 18. bis in das 20. Jahrhundert hinein besaß der Abbau von Manganerzen, auch „Braunstein“ genannt, eine größere wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Die Erze entstanden vor rund 330 Mio. Jahren im Zusammenhang mit der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges. Im Besucherbergwerk „Burgbergstollen“ können Sie den historischen Bergbau in einem im Originalzustand erhaltenen Stollen hautnah erleben. Dieser ist vom Battenberger Marktplatz aus gut ausgeschildert und in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Öffnungszeiten:
Jeden ersten Sonntag im Monat 14.00-17.00 Uhr (Mai-Oktober)
Gruppenführungen nach Vereinbarung (Tel. 06452/ 934418).
http://www.weber-battenberg.de
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Wüstung Alt-Rhoden
© Foto: Norbert Panek
Der alte, vermutlich im 9.Jahrhundert angelegte Siedlungsplatz befindet sich nördlich von Rhoden nahe der Autobahntrasse Kassel-Dortmund (- erreichbar über einen Feldweg an der nördlichen Auffahrt zur Umgehungsstraße – Hinweisschild beachten!). Im 13. Jahrhundert verließen die Bewohner die Altsiedlung und zogen auf die nahe gelegene Burg Rhoden um. Noch erhalten sind die Reste einer romanischen Kirche mit alten Lindenbäumen sowie – als Besonderheit – über 100 historische Grabsteine.
http://www.diemelstadt-rhoden.de
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Besucherbergwerk Dachschiefergrube „Christine“ in Willingen
© Foto: http://www.geotopics.com/
Als das Rheinische Schiefergebirge vor rund 300 Mio. Jahren in der variszischen Gebirgsbildung entstand, wurden zuvor die am Boden eines Meeres abgelagerten Tonschichten gefaltet und intensiv „geschiefert“. In Willingen wurden die so entstandenen, dünnplattigen Schiefer seit etwa 150 Jahren abgebaut. Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ bietet einen Einblick in einen freitragenden Kammerabbau aus dem 20. Jahrhundert. Der steil stehende Schiefer wurde zu Dachschieferplatten weiterverarbeitet. Dieser natürlich entstandene Baustoff prägt noch heute in Willingen und weiten Teilen des Sauerlandes das Ortsbild. Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ liegt in der Nähe des Ortskerns von Willingen und ist gut ausgeschildert.
Touristinformation Willingen Tel.: 05632/ 401180
http://www.willingen.de
Führungen: April – Oktober jeweils Mittwoch bis Samstag (10, 11, 15 und 16 Uhr), Sonntag 10 und 11 Uhr.
November - März jeweils Mittwoch bis Sonntag (10 und 11 Uhr),
Gruppenführungen von 8 – 40 Personen sind nach Voranmeldung jederzeit möglich.
© http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Besucherbergwerk Grube „Christiane“ in Adorf (Startpunkt des Eisensteinwegs)
© Foto: http://www.geotopics.com/
An den Flanken einer untermeerischen Vulkanschwelle entstanden im Mittel-Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) Roteisenerze. Diese wurden im Adorfer Bergbaurevier über 700 Jahre abgebaut. In der Landschaft gibt es zahlreiche Hinweise auf diesen Bergbau, dessen Geschichte und Entwicklung im Besucherbergwerk „Grube Christiane“ und dem angeschlossenen Bergbaumuseum anschaulich präsentiert werden. Das Besucherbergwerk befindet sich nahe des nördlichen Ortsausgangs von Adorf an der Straße in Richtung Bredelar. An der Grube „Christiane“ (Besucherparkplatz) beginnt oder endet der Eisensteinweg. Auf ihm folgt der Wanderer auf einer Länge von 40 km den Spuren des Roteisenerzes von seinem Abbau in Adorf bis zum Ort seiner Verhüttung in der Bericher Hütte im heutigen Edersee.
Touristinformation Diemelsee
Tel.: 05633/ 91133
http://www.grube-christiane.de
Öffnungszeiten des Besucherbergwerks:
April – Oktober
mittwochs 14 – 17 Uhr; samstags 13 – 17 Uhr; sonntags und feiertags 10 – 17 Uhr.
Die letzte Führung (Dauer: ca. 90 Min.) beginnt jeweils eine Stunde vor Schluss der Öffnungszeiten. Außerhalb dieser Zeiten und von November bis März Führungen nur nach Voranmeldung.
Infos zum Eisensteinweg: http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de
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Martenbergklippe im “Rosenschlösschen“ bei Adorf
© Foto: http://www.geotopics.com/
“Rosenschlösschen“ bei Adorf Die Landschaft um Adorf ist durch eine jahrhundertelange Bergbautätigkeit geprägt, deren Grundlage die vor rund 380 Mio. Jahren die durch vulkanische Aktivitäten entstandenen Roteisenerze aus dem Oberdevon bildeten. Lange Zeit war der Bergbau ein erheblicher Wirtschaftsfaktor des Ortes und der Region. Die Roteisenerze sind in der Gemarkung „Rosenschlösschen“ an der Straße in Richtung Giershagen hervorragend an der Erdoberfläche aufgeschlossen und wurden bereits von Generationen von Geowissenschaftlern ausführlich untersucht. Bereits vor über 100 Jahren wurde sogar eine Zeitstufe des Oberdevons als „Adorf-Stufe“ benannt. Die Roteisenkalke der Martenbergklippe bergen eine reichhaltige, als Naturdenkmal geschützte fossile Fauna, die nur auf Grund der damals exzellenten Lebensbedingungen an den Flanken eines untermeerischen Vulkans gedeihen konnte. Zwei Infotafeln des Geoparks erläutern die Entstehungsgeschichte der Klippe.
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