Geopark-Region Eder- & Schwalmaue
Zwischen Kohle und Kies –
Aus den Tropen hinein in die Eiszeit
Die Geopark-Region Eder- & Schwalm-Aue berichtet über die Erd- und Landschaftsgeschichte seit dem Tertiär. Damals ließen tropische Klimabedingungen dichte Urwälder entstehen, die in den mächtigen Braunkohlevorkommen im Raum Borken überliefert sind. Ein Klimaumschwung und der Beginn des Eiszeitalters vor rund 2 Mio. Jahren veränderten das Bild der Landschaft radikal: Eder und Schwalm schnitten sich mit ihren Tälern in den Untergrund und lagerten Sande und Kiese ab, die bis heute abgebaut werden. Die Gewinnung all dieser Rohstoffe ließ eine Bergbaufolgelandschaft mit Kiesgruben, Tagebaurestlöchern, renaturierten Seen und bewaldeten Halden entstehen. Kohle und Kies – bis heute landschaftsprägend!
Kohle und Energie
Im 20. Jahrhundert wurde rund um Borken Braunkohle abgebaut – bis zu einem schweren Grubenunglück im Jahr 1988. Die Bergbaugeschichte können Sie miterleben: im Hessischen Braunkohle-Bergbaumuseum in Borken.>> mehr
Erste Besiedlungsspuren
Das Steinkammergrab bei Fritzlar-Züschen aus dem 4./3. Jahrtausend v.Chr. ist eines der ältesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung im Geopark. Folgen Sie den Spuren der Vergangenheit!>> mehr
Second-Hand-Landschaften
Braunkohle- und Kiesabbau ließen in der Eder- und Schwalmaue eine reizvolle Seenlandschaft entstehen. Menschgemachte Landschaft mit geologischem Hintergrund – zum Erholen, zum Erwandern und zum Erleben! >> mehr
Kaiserliche Geschichte
Die Dom- und Kaiserstadt Fritzlar lockt mit mittelalterlicher Stadtbefestigung und dem höchsten erhaltenen Wehrturm Deutschlands. Vom nahegelegenen Büraberg und seiner Burgruine haben Sie einen phantastischen Rundblick über Stadt und Edertal.>> mehr
Weitere GeoErlebnisse:
Die Altenburg: keltische Ringwallanlage mit archäologischem Wanderweg
www.neuental.de
Von Vor- und Frühgeschichte bis Geologie: Das Regionalmuseum Fritzlar
www.regionalmuseum-fritzlar.de
Sonderausstellung
Mineralogische Sammlung in Borken-Singlis
Mit dieser Sammlung bietet das "Hessiche Braunkohle Bergbaumuseum" einen umfänglichen Einblick in die Erdgeschichte. Zusammen mit dem Bergbauarchiv ist sie im ehemaligen Singliser Schulgebäude untergebracht (Hinweistafel im Ort). Gezeigt werden u.a. formenreiche Gipskristalle aus Borken, Goldflitter aus der Eder, Achate und 3,5 Milliarden Jahre altes Gestein aus Westaustralien.Öffnungszeiten: April bis Oktober jeweils Mi 15 - 17 Uhr und nach Vetreinbarung (Tel. 05682-9044). Ab April Kinderkurse jeden Mittwoch von 15 - 16 Uhr (Kursgebühr 10,- Euro).
Eintrittspreise: Erwachsene 1,50 Euro/ Kinder 0,50 Euro.
>> www.singlis.de