Besucherbergwerke
Abenteuer Bergbau – Spurensuche unter Tage
Acht Besucherbergwerke im Geopark bieten Einblicke in die Unterwelt und ein besonderes Abenteuer. Auf eindrucksvolle Art und Weise wird ein Einblick in die Abbaumethoden der Vergangenheit gewährt. Die Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute werden direkt erlebbar.
Alle Besucherbergwerke wurden durch ehrenamtliche Initiativen aufgebaut. Die Besucher werden ausnahmslos von fachkundigen Bergwerksführern geführt. Ohne ihren bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz wäre keines der Bergwerke heute für die Öffentlichkeit zugänglich!
Jedes Besucherbergwerk weist seine individuellen Besonderheiten auf und ist deshalb einen Besuch wert!
An den Flanken einer untermeerischen Vulkanschwelle entstanden im Mittel-Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) Roteisenerze. Diese wurden im Adorfer Bergbaurevier über 700 Jahre abgebaut. In der Landschaft gibt es zahlreiche Hinweise auf diesen Bergbau, dessen Geschichte und Entwicklung im Besucherbergwerk „Grube Christiane“ und dem angeschlossenen Bergbaumuseum anschaulich präsentiert werden.
Das Besucherbergwerk „Grube Christiane“ befindet sich nahe des nördlichen Ortsausgangs von Adorf an der Straße in Richtung Bredelar.
>> www.grube-christiane.de
Tipps: Martenbergklippe und Eisensteinweg
In Battenberg wurde bis in das 18. Jahrhundert hinein Bergbau auf Manganerz, auch „Braunstein“ genannt, betrieben. Das Erz entstand vor rund 290 Mio. Jahren während der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges.
Im Besucherbergwerk „Burgbergstollen“ können Besucher den Bergbau in einem nur mit wenigen Ausbauten befestigten Stollen, der im Originalzustand erhalten ist, hautnah erleben.
Der Stollen ist vom Battenberger Marktplatz aus in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Weg ist gut ausgeschildert.
>> www.weber-battenberg.de
Tipp: Der Aussichtsturm der auf dem Gipfel des Burgberges gelegenen Kellerburg ist vom Besucherbergwerk aus über einen Fußweg gut zu erreichen und bietet eine hervorragende Rundumsicht über die Region.
In einem vom Mittel-Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) bis in das Unter-Karbon (vor ca. 350 Mio. Jahren) reichenden Gesteinsprofil befinden sich an der „Kleinen Leuchte“ bei Bergfreiheit Kupfererze. Diese wurden zwischen 1550 und 1750 abgebaut.
In 450 Jahre alten, in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltenen Stollen des Besucherbergwerks „Bertsch“ fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, als die filigran gehauenen Gänge von Hand in den Fels geschlagen wurden.
Das Besucherbergwerk „Bertsch“ befindet sich nahe des westlichen Ortsausgangs von Bergfreiheit, direkt an der Straße in Richtung Gemünden.
>> www.bergfreiheit.de
Tipps: In einem der erhaltenen historischen Bergmannshäuser befindet sich heute das „Bergamt“, ein kleines Museum mit Ausstellungen zu Handwerksgeschichte und Bergbau sowie einer Ausstellung von Gesteinen und Mineralen der Umgebung.
Der Kulturhistorisch-ökologische Lehrpfad Bergfreiheit vermittelt dem Besucher weitere Informationen zu Bergbau, Geologie und Ökologie und hat seinen Ausgangspunkt direkt am Besucherbergwerk.
Die auch im Bergwerk zu findenden roten Eisenkiesel, z. B. der Kellerwald-Achat, werden in der Edelsteinschleiferei Lange in Bergfreiheit verarbeitet.
Während der Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges vor rund 290 Mio. Jahren kristallisierte in Kluftbereichen so viel Gold, dass im Eisenberg die vermutlich reichste Goldlagerstätte Deutrschlands entstand. Dieses Gold wurde vom 11. bis in das 17. Jahrhundert hinein abgebaut.
Das „Goldbergwerk Eisenberg“ ist ein mittelalterlicher Stollen, der - nur mit dem eigenen Geleucht eines Bergmanns ausgerüstet - sehr eindrucksvoll zu erleben ist.
Die Führungen beginnen am Zechenhaus, das sich direkt an der Freizeitanlage und dem Dorfgemeinschaftshaus von Goldhausen befindet.
>> www.goldspur-eisenberg.de
Tipp: Der Eisenberg bei Korbach ist eines der Highlights im Geopark. Um den Ort Goldhausen herum gibt es mit dem Goldbergwerk, der Goldspur und der eng mit dem Bergbau verbundenen Burgruine vieles zum Thema „Gold“ zu entdecken.
Am Boden eines Meeres entstandene Tonsteine wurden während einer Gebirgsbildung vor rund 290 Mio. Jahren, als das Rheinische Schiefergebirge entstand, gefaltet und geschiefert. In Willingen wurden solche Schiefer seit etwa 150 Jahren abgebaut.
Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ bietet einen Einblick in einen freitragenden Kammerabbau aus dem 20. Jahrhundert. Der steil stehende Schiefer wurde abgebaut und zu Dachschieferplatten weiterverarbeitet. Dieser natürlich entstandene Baustoff prägt noch heute in Willingen und weiten Teilen des Sauerlandes das Ortsbild.
Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ liegt in der Nähe des Ortskerns von Willingen und ist gut ausgeschildert.
>> www.willingen.de
Rund um Borken, 40 km südlich von Kassel gelegen, befindet sich eine ungewöhnliche Museums- und Seenlandschaft. Inmitten der Bergbaufolgelandschaft des einst bedeutendsten hessischen Braunkohlereviers zeigt das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum, wie der Rohstoff Kohle gewonnen und zur Energieerzeugung genutzt wurde. Für Kinder gibt es besondere Spiel- und Experimentierbereiche, in denen selber Energie erzeugt, gebaggert oder gepumpt werden kann.
>> www.braunkohle-bergbaumuseum.de
>> www. kohlekids.de (Internet für Kinder)
In Marsberg wurden seit dem 12. Jahrhundert Kupfererze aus karbonischen Kieselschiefern und darüberliegenden Zechsteinkalken gewonnen. Das seit 1984 bestehende Besucherbergwerk Kilianstollen erinnert an die tausend Jahre alte Tradition des Kupferbergbaus im Raum Marsberg. Außer altem Gezähe und interessanten Exponaten aus der Berbaugeschichte beeindrucken Tropfsteine und verschiedene Mineralien mit ihrer Farbenpracht.
Eine Besonderheit des Bergwerks sind die Führungen mit der noch in Betrieb befindlichen Grubenbahn.
>> www.kilianstollen.de

Im Medebacher Ortsteil Dreislar wurde bis in jüngste Vergangenheit Baryt (Schwerspat) abgebaut. Die Lagerstätte liegt in rund 350 Mio. Jahre alten unterkarbonischen Grauwacken und Tonschiefern des Rheinischen Schiefergebirges. Die Baryt-Mineralisation selbst ist jedoch bedeutend jünger: Während der Auffaltung der Alpen im Tertiär (65-1,7 Mio. Jahre vor heute) wurde das alte Schiefergebirge durch Dehnungs- und Zerrungsklüfte zerlegt, in denen heiße Lösungen aufstiegen, aus denen der Baryt mineralisierte.
Das Schwerspatmuseum liegt direkt neben der Kirche von Dreislar.
>> www.schwerspatmuseum.de
Acht Besucherbergwerke im Geopark bieten Einblicke in die Unterwelt und ein besonderes Abenteuer. Auf eindrucksvolle Art und Weise wird ein Einblick in die Abbaumethoden der Vergangenheit gewährt. Die Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute werden direkt erlebbar.Alle Besucherbergwerke wurden durch ehrenamtliche Initiativen aufgebaut. Die Besucher werden ausnahmslos von fachkundigen Bergwerksführern geführt. Ohne ihren bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz wäre keines der Bergwerke heute für die Öffentlichkeit zugänglich!
Jedes Besucherbergwerk weist seine individuellen Besonderheiten auf und ist deshalb einen Besuch wert!
Grube Christiane in Adorf
An den Flanken einer untermeerischen Vulkanschwelle entstanden im Mittel-Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) Roteisenerze. Diese wurden im Adorfer Bergbaurevier über 700 Jahre abgebaut. In der Landschaft gibt es zahlreiche Hinweise auf diesen Bergbau, dessen Geschichte und Entwicklung im Besucherbergwerk „Grube Christiane“ und dem angeschlossenen Bergbaumuseum anschaulich präsentiert werden.Das Besucherbergwerk „Grube Christiane“ befindet sich nahe des nördlichen Ortsausgangs von Adorf an der Straße in Richtung Bredelar.
>> www.grube-christiane.de
Tipps: Martenbergklippe und Eisensteinweg
Burgbergstollen in Battenberg
In Battenberg wurde bis in das 18. Jahrhundert hinein Bergbau auf Manganerz, auch „Braunstein“ genannt, betrieben. Das Erz entstand vor rund 290 Mio. Jahren während der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges.Im Besucherbergwerk „Burgbergstollen“ können Besucher den Bergbau in einem nur mit wenigen Ausbauten befestigten Stollen, der im Originalzustand erhalten ist, hautnah erleben.
Der Stollen ist vom Battenberger Marktplatz aus in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Weg ist gut ausgeschildert.
>> www.weber-battenberg.de
Tipp: Der Aussichtsturm der auf dem Gipfel des Burgberges gelegenen Kellerburg ist vom Besucherbergwerk aus über einen Fußweg gut zu erreichen und bietet eine hervorragende Rundumsicht über die Region.
Besucherbergwerk Bertsch in Bergfreiheit
In einem vom Mittel-Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) bis in das Unter-Karbon (vor ca. 350 Mio. Jahren) reichenden Gesteinsprofil befinden sich an der „Kleinen Leuchte“ bei Bergfreiheit Kupfererze. Diese wurden zwischen 1550 und 1750 abgebaut.In 450 Jahre alten, in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltenen Stollen des Besucherbergwerks „Bertsch“ fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, als die filigran gehauenen Gänge von Hand in den Fels geschlagen wurden.
Das Besucherbergwerk „Bertsch“ befindet sich nahe des westlichen Ortsausgangs von Bergfreiheit, direkt an der Straße in Richtung Gemünden.
>> www.bergfreiheit.de
Tipps: In einem der erhaltenen historischen Bergmannshäuser befindet sich heute das „Bergamt“, ein kleines Museum mit Ausstellungen zu Handwerksgeschichte und Bergbau sowie einer Ausstellung von Gesteinen und Mineralen der Umgebung.
Der Kulturhistorisch-ökologische Lehrpfad Bergfreiheit vermittelt dem Besucher weitere Informationen zu Bergbau, Geologie und Ökologie und hat seinen Ausgangspunkt direkt am Besucherbergwerk.
Die auch im Bergwerk zu findenden roten Eisenkiesel, z. B. der Kellerwald-Achat, werden in der Edelsteinschleiferei Lange in Bergfreiheit verarbeitet.
Goldbergwerk Eisenberg in Korbach - Goldhausen
Während der Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges vor rund 290 Mio. Jahren kristallisierte in Kluftbereichen so viel Gold, dass im Eisenberg die vermutlich reichste Goldlagerstätte Deutrschlands entstand. Dieses Gold wurde vom 11. bis in das 17. Jahrhundert hinein abgebaut.Das „Goldbergwerk Eisenberg“ ist ein mittelalterlicher Stollen, der - nur mit dem eigenen Geleucht eines Bergmanns ausgerüstet - sehr eindrucksvoll zu erleben ist.
Die Führungen beginnen am Zechenhaus, das sich direkt an der Freizeitanlage und dem Dorfgemeinschaftshaus von Goldhausen befindet.
>> www.goldspur-eisenberg.de
Tipp: Der Eisenberg bei Korbach ist eines der Highlights im Geopark. Um den Ort Goldhausen herum gibt es mit dem Goldbergwerk, der Goldspur und der eng mit dem Bergbau verbundenen Burgruine vieles zum Thema „Gold“ zu entdecken.
Grube Christine in Willingen
Am Boden eines Meeres entstandene Tonsteine wurden während einer Gebirgsbildung vor rund 290 Mio. Jahren, als das Rheinische Schiefergebirge entstand, gefaltet und geschiefert. In Willingen wurden solche Schiefer seit etwa 150 Jahren abgebaut.Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ bietet einen Einblick in einen freitragenden Kammerabbau aus dem 20. Jahrhundert. Der steil stehende Schiefer wurde abgebaut und zu Dachschieferplatten weiterverarbeitet. Dieser natürlich entstandene Baustoff prägt noch heute in Willingen und weiten Teilen des Sauerlandes das Ortsbild.
Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ liegt in der Nähe des Ortskerns von Willingen und ist gut ausgeschildert.
>> www.willingen.de
Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum Borken
Rund um Borken, 40 km südlich von Kassel gelegen, befindet sich eine ungewöhnliche Museums- und Seenlandschaft. Inmitten der Bergbaufolgelandschaft des einst bedeutendsten hessischen Braunkohlereviers zeigt das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum, wie der Rohstoff Kohle gewonnen und zur Energieerzeugung genutzt wurde. Für Kinder gibt es besondere Spiel- und Experimentierbereiche, in denen selber Energie erzeugt, gebaggert oder gepumpt werden kann.>> www.braunkohle-bergbaumuseum.de
>> www. kohlekids.de (Internet für Kinder)
Kilianstollen Marsberg
In Marsberg wurden seit dem 12. Jahrhundert Kupfererze aus karbonischen Kieselschiefern und darüberliegenden Zechsteinkalken gewonnen. Das seit 1984 bestehende Besucherbergwerk Kilianstollen erinnert an die tausend Jahre alte Tradition des Kupferbergbaus im Raum Marsberg. Außer altem Gezähe und interessanten Exponaten aus der Berbaugeschichte beeindrucken Tropfsteine und verschiedene Mineralien mit ihrer Farbenpracht. Eine Besonderheit des Bergwerks sind die Führungen mit der noch in Betrieb befindlichen Grubenbahn.
>> www.kilianstollen.de
Grube Dreislar mit Schwerspatmuseum
Im Medebacher Ortsteil Dreislar wurde bis in jüngste Vergangenheit Baryt (Schwerspat) abgebaut. Die Lagerstätte liegt in rund 350 Mio. Jahre alten unterkarbonischen Grauwacken und Tonschiefern des Rheinischen Schiefergebirges. Die Baryt-Mineralisation selbst ist jedoch bedeutend jünger: Während der Auffaltung der Alpen im Tertiär (65-1,7 Mio. Jahre vor heute) wurde das alte Schiefergebirge durch Dehnungs- und Zerrungsklüfte zerlegt, in denen heiße Lösungen aufstiegen, aus denen der Baryt mineralisierte.
Das Schwerspatmuseum liegt direkt neben der Kirche von Dreislar.
>> www.schwerspatmuseum.de